Aktuelles

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VIDEOBOTSCHAFT, 15.03.2026

Vor acht Jahren habe ich für das Amt des Bürgermeisters kandidiert.
Meine Ziele waren klar: zuhören, Verantwortung übernehmen und Remagen gemeinsam weiterentwickeln.
In diesen acht Jahren haben wir vieles erreicht. Mir war wichtig, dass Menschen mitreden können. Deshalb gibt es heute Bürgersprechstunden, Beteiligung bei Projekten und einen festen Jugendbeirat.
Der Zusammenhalt in unserer Stadt liegt mir besonders am Herzen. Mit dem R(h)einkommen ist ein Ort der Begegnung entstanden. Eine Ehrenamtskoordinatorin im Rathaus unterstützt die vielen Menschen und Vereine, die sich für andere einsetzen.
Mit Tempo-30-Bereichen, verkehrsberuhigten Zonen sowie besseren Geh- und Radwegen haben wir außerdem viel für Sicherheit und Barrierefreiheit getan.
Es gab auch schwierige Themen. Beim Bahnlärm konnten wir bisher keine Lösung erreichen. Trotzdem bleibe ich weiter dran.
Viele Projekte sind aber gut vorangekommen. Der Niedergermanische Limes ist heute UNESCO-Welterbe – das eröffnet neue Chancen für unsere Stadt und den Tourismus.
Kitas und Schulen wurden ausgebaut. Heute können wir jedem Kind über zwei Jahren einen Kindergartenplatz anbieten.
Auch beim Klimaschutz, bei der Starkregenvorsorge und bei der Digitalisierung der Verwaltung haben wir wichtige Schritte gemacht. Gleichzeitig haben wir aus Krisen wie Corona und der Ahrflut gelernt und unsere Stadt besser vorbereitet.
Darauf bin ich stolz. Aber ich weiß auch: Remagen hat noch viel Potenzial.
Nach acht Jahren als Bürgermeister weiß ich sehr genau, was eine Stadt leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen. Deshalb verspreche ich Ihnen nichts, wofür wir als Stadt gar nicht zuständig sind oder wofür schlicht das Geld fehlt. Oft auch, weil Land und Bund keine ausreichenden finanziellen Mittel bereitstellen. Mir ist wichtig, ehrlich zu bleiben. Ich formuliere Ziele, die realistisch sind und die wir gemeinsam auch umsetzen können. Politik darf und soll Hoffnung machen – aber sie darf den Menschen nichts vormachen.
Für die kommenden Jahre habe ich klare Schwerpunkte gesetzt:
Ein Thema bewegt viele Menschen besonders: die Gesundheitsversorgung in unserer Stadt. Nach der Schließung des Krankenhauses Maria Stern machen sich viele Sorgen – ich auch. Deshalb ist mein Ziel klar: In Remagen soll eine Tages- oder Regioklinik entstehen, um die medizinische Versorgung und vor allem die Notfallversorgung dauerhaft vor Ort zu sichern.
Dafür bin ich bereits seit längerem mit vielen Beteiligten im Gespräch – mit dem Insolvenzverwalter, dem Gesundheitsministerium und möglichen Investoren. Mir ist wichtig, eine Lösung zu finden, die den Menschen in Remagen und der Region wirklich hilft. Dafür werde ich weiter kämpfen.
Ein großes Projekt ist außerdem die Modernisierung unseres Freibades. Über 100.000 Besucherinnen und Besucher im Jahr zeigen, wie wichtig es für Freizeit, Schulen und Vereine ist.
Auch unsere Innenstadt und unsere historischen Orte sollen weiter gestärkt werden. Der UNESCO-Welterbe-Status bietet große Chancen. Mit Fördermitteln des Landes können wir die Innenstadt aufwerten und für mehr Leben und Frequenz sorgen.
Ein weiteres Ziel ist es, Vereine, Ehrenamt und Gemeinschaft weiter zu unterstützen. Sie sind das Herz unserer Stadt. Ohne das Engagement vieler Menschen wäre Remagen nicht das, was es heute ist.
Gleichzeitig möchte ich weiter in Bildung, Betreuung und Lebensqualität investieren – mit starken Kitas und Schulen, guten Treffpunkten für alle Generationen und einer modernen Infrastruktur in allen Ortsteilen.
Remagen hat noch viel vor sich. Und ich möchte diesen Weg gemeinsam mit Ihnen weitergehen.
Ich verspreche dabei nichts Unrealistisches, sondern konzentriere mich auf Ziele, die wir als Stadt wirklich erreichen können. Deshalb bitte ich am 22. März um Ihre Stimme.

PRESSEMITTEILUNG, 25.02.2026

Austausch mit dem Stadtorchester – Musik, die Remagen verbindet

Kürzlich hat sich Bürgermeister Björn Ingendahl mit dem Vorstand des Stadtorchesters Remagen sowie der musikalischen Leitung zu einem intensiven Austausch getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen nicht nur kommende Konzerte, sondern vor allem die Rolle des Orchesters für das gesellschaftliche Miteinander in der Stadt.

„Das Stadtorchester ist weit mehr als ein Klangkörper. Es ist ein Ort der Begegnung“, betonte Ingendahl im Anschluss an das Treffen. „Hier kommen Generationen zusammen. Junge Menschen sammeln erste musikalische Erfahrungen, erfahrene Musikerinnen und Musiker geben ihr Wissen weiter. Das ist gelebtes Miteinander.“

Besonders hob der Bürgermeister die kontinuierliche Jugendarbeit hervor. Mit Kinder- und Jugendkonzerten, offenen Proben und Orchestertagen werde Musik nicht nur präsentiert, sondern erlebbar gemacht. „Wer einmal erlebt hat, wie Kinder mit leuchtenden Augen vor einem großen Orchester sitzen, spürt sofort, welche Kraft darin steckt“, so Ingendahl. „Solche Erfahrungen prägen und stärken junge Menschen.“

Das Stadtorchester versteht sich seit vielen Jahren als Generationenprojekt. Schülerinnen und Schüler musizieren gemeinsam mit Berufstätigen und Ruheständlern. Dieses Zusammenspiel sei, so Ingendahl, ein wertvoller Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Hier entsteht Gemeinschaft ganz selbstverständlich – durch gemeinsames Proben, durch Lampenfieber vor Konzerten und durch den Applaus am Ende eines Abends.“

Auch persönlich verbindet den Bürgermeister viel mit dem Orchester. „Ich durfte in den vergangenen Jahren zahlreiche Konzerte besuchen – in der Rheinhalle, in unserer Pfarrkirche und bei besonderen Anlässen“, sagte Ingendahl. „Jedes Konzert hatte seinen eigenen Charakter. Mal festlich, mal beschwingt, mal sehr berührend. Aber immer war diese besondere Atmosphäre spürbar, die entsteht, wenn ein Saal gemeinsam zuhört.“ Diese Abende zeigten immer wieder, welchen emotionalen Wert Musik für eine Stadt habe.

Darüber hinaus würdigte Ingendahl die integrative und inklusive Ausrichtung des Orchesters. „Musik braucht keine gemeinsame Muttersprache. Sie verbindet Menschen unabhängig von Herkunft oder Lebensgeschichte“, erklärte er. „Gerade in einer Zeit, in der vieles auseinanderzudriften scheint, ist das von unschätzbarem Wert.“

Für die Stadt Remagen sei das Stadtorchester daher ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens. „Eine lebendige Kulturszene entsteht nicht von selbst. Sie braucht engagierte Menschen – und sie braucht eine Stadt, die hinter ihnen steht“, so Ingendahl. Wo immer möglich, werde die Stadt die Arbeit des Orchesters begleiten und unterstützen.

Abschließend sprach der Bürgermeister allen Musikerinnen und Musikern, der musikalischen Leitung, dem Vorstand sowie den zahlreichen Ehrenamtlichen seinen Dank aus: „Das Stadtorchester trägt seit vielen Jahren dazu bei, dass Remagen nicht nur gut aussieht, sondern auch gut klingt.“

V. r. n. l.: Frank von Häfen (Dirigent & musikalischer Leiter), Roland Perini (Vereinsmitglied & Posaunist), Bürgermeister Björn Ingendahl, Kati Löw (1. Vorsitzende), Simon Keelan (Koordinator Gesang & Vereinsmitglied), Martha Perini (Vertretung Jugend), Antje Höster (Stimmführerin Streicher), Thomas Pollmann (2. Vorsitzender), Denise Herrendorf (Bratschistin & Vereinsmitglied)

10.02.2026

PRESSEMITTEILUNG, 30.10.2025

Meine Kandidatur für eine weitere Amtszeit als Bürgermeister

Liebe Remagenerinnen und Remagener,

mit Freude möchte ich Ihnen heute mitteilen: Ich werde im kommenden März erneut als Ihr Bürgermeister kandidieren. Diese Entscheidung habe ich mit Überzeugung und aus tiefer Verbundenheit zu unserer Stadt getroffen. Remagen ist meine neue Heimat geworden, und es erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit, dass ich in den vergangenen Jahren – trotz zeitweise sehr schwieriger Zeiten – gemeinsam mit Ihnen so viel bewegen durfte. Genau deshalb möchte ich den Weg fortsetzen – mit voller Energie, um unsere Stadt weiter positiv zu gestalten.

Wir haben in den letzten Jahren viel bewegt: Wir haben Kitas und Schulen ausgebaut, die Planungen für unser neues Freibad gestartet, die nachhaltige Stadtentwicklung vorangetrieben und den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt gestärkt. All das war nur möglich, weil wir es gemeinsam angepackt haben – Verwaltung, Politik und Sie, die Bürgerinnen und Bürger.

Ein großes Zukunftsprojekt ist für mich die Neugestaltung unseres städtischen Freibades. Über 100.000 Besucherinnen und Besucher allein in diesem Jahr zeigen, wie wichtig dieses Bad für die Freizeitgestaltung, den Schulsport und unsere Vereine ist. Mein Ziel ist es, das Freibad, als ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in unserer Stadt, modern und zukunftsgerichtet für die kommenden Jahre fit zu machen. Ebenso ganz oben auf meiner Agenda stehen die vielen Projekte zur Umsetzung der UNESCO-Welterbe-Auszeichnung ‚Niedergermanischer Limes‘. Dank der Förderung des Landes stehen uns 15 Millionen Euro zur Verfügung, um unsere Innenstadt aufzuwerten und unser historisches Erbe lebendig zu gestalten. Ich bin überzeugt: Das ist eine einmalige Chance, die es nun zu nutzen gilt.

Ganz besonders aber am Herzen liegt mir unser Miteinander. Deshalb habe ich im Rathaus eine Ehrenamtsbeauftragte eingesetzt, die als Ansprechpartnerin für Vereine, Initiativen und Freiwillige da ist. Mit dem „Rheinkommen“ am Platz an der alten Post haben wir zudem einen Ort geschaffen, an dem sich Menschen aller Generationen begegnen und Gemeinschaft leben können. Für alle Generationen gleichermaßen werde ich mich auch weiterhin mit Nachdruck für den Erhalt unseres Krankenhauses einsetzen – damit die Menschen in Remagen auch künftig eine verlässliche und wohnortnahe Gesundheitsversorgung haben.

Wichtig ist mir auch die Beteiligung der Jugend. Mit dem Jugendbeirat hat die junge Generation in Remagen eine feste Stimme in der Politik. Gleichzeitig möchte ich unter anderem mit den vielen verschiedenen Angeboten, die das Projekt ‚Leben und älter werden in Remagen‘ bietet, weiterhin sicherstellen, dass auch unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Für die nächsten Jahre habe ich mir weitere klare Ziele gesetzt. Hierzu zählen neben vielen weiteren Projekten der Neubau des Kindergartens in Bandorf, der Ausbau der Grundschulen in Oberwinter und Kripp, der Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Oedingen und Rolandswerth, die Umgestaltung des Sportplatzes in Unkelbach, der Bau unseres neuen Freibads und die Förderung nachhaltiger Energie- und Mobilitätsprojekte in allen Ortsteilen. Mit dem geplanten Ausbau mehrerer wichtiger Verkehrsachsen haben wir die Chance, in Remagen alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen in den Blick zu nehmen. Entsprechend unserem Leitbild ‚gleichberechtigt – miteinander – mobil‘ möchte ich die bestmöglichen Bedingungen für alle Beteiligten schaffen. Besonderes Augenmerk will ich dabei auf eine bessere Anbindung unserer Stadtteile für Radfahrerinnen und Radfahrer legen.

Als Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbands ‘Untere Ahr‘ möchte ich mich weiter dafür einsetzen, eine der modernsten und umweltfreundlichsten Kläranlagen Deutschlands zu realisieren. Auch die begonnenen interkommunalen Kooperationen mit unseren Nachbarstädten – wie die Zusammenführung der Stadtwerke Sinzig und Remagen zu einer gemeinsamen Anstalt – möchte ich konsequent weiterführen. Solche Projekte schaffen nicht nur wirtschaftliche Synergien, sondern sichern langfristig eine verlässliche, nachhaltige und bezahlbare Daseinsvorsorge für die Menschen in unserer Region.

Viele Projekte, die wir in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht haben, verdienen jetzt die konsequente Fortführung – im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Mir ist bewusst, dass nicht jede Veränderung sofort sichtbar ist und dass sich manche Verzögerung nicht immer leicht nachvollziehen lässt. Doch gerade nachhaltige und zukunftsgerichtete Entwicklungen brauchen vor allem eine verlässliche und verantwortungsvolle Planung und Umsetzung. Dafür stehe ich – und darauf können Sie sich verlassen.

Mein Anspruch bleibt: Bürgermeister für alle Menschen in Remagen zu sein – in Kripp, Oberwinter, Bandorf, Oedingen, Unkelbach, Rolandswerth, Rolandseck und in der Kernstadt. Gemeinsam mit Ihnen unsere Zukunft gestalten. – das bleibt meine Zusage an Sie.

Ihr

Björn Ingendahl