Meine Ziele

Auf dieser Seite können Sie sich über meine Ziele und Schwerpunkte für meine zweite Amtszeit als Bürgermeister der Stadt Remagen informieren.

Ein modernes Freibad für mehr Lebensqualität schaffen

Mir ist es ein zentrales Anliegen, unser städtisches Freibad umfassend zu modernisieren und zukunftssicher zu gestalten. Über 100.000 Besucherinnen und Besucher allein im Jahr 2025 zeigen, welch hohen Stellenwert es für Freizeit, Schulsport und Vereinsleben hat. Ich möchte dieses wichtige Angebot erhalten und so ausbauen, dass es auch in den kommenden Jahrzehnten ein Ort der Lebensqualität in unserer Stadt bleibt.

Unser historisches Erbe bewahren und die Innenstadt gezielt stärken

Die Anerkennung des Niedergermanischen Limes als UNESCO-Welterbe bietet uns eine herausragende Chance. Mit den 15 Millionen Euro Landesförderung können wir unsere Innenstadt weiter aufwerten, unseren historischen Stadtraum erlebbar machen und Remagen touristisch wie kulturell weiter stärken. Dieses Potenzial sollten wir konsequent und verantwortungsvoll nutzen, indem die gesamte Fußgängerzone samt der Gassen hinunter zum Rhein eine komplette Umgestaltung inklusive einer verbesserten Beleuchtung sowie Sitz- und Spielmöglichkeiten erhält.

Gemeinschaft, Vereine und Ehrenamt aktiv fördern

Unser gesellschaftliches Miteinander liegt mir besonders am Herzen. Mit der Einstellung einer Ehrenamtsbeauftragten habe ich eine feste Anlaufstelle für Vereine, Initiativen und Freiwillige geschaffen. Mit dem „Rheinkommen“ am „Platz an der alten Post“ haben wir einen Ort geschaffen, an dem Menschen aller Generationen zusammenkommen. Zusätzlich haben wir mit dem neuen Vereinsbus ein unkompliziertes Angebot geschaffen, das Vereine kostenlos nutzen können, um insbesondere Fahrten für Kinder und Jugendliche besser zu organisieren. Damit unterstützen wir die wertvolle Kinder- und Jugendarbeit in unseren Vereinen ganz konkret im Alltag. Diesen Weg werde ich fortsetzen: für ein starkes Ehrenamt, für die Pflege unserer Traditionen und für eine lebendige Stadtgesellschaft.

Gesundheitsversorgung vor Ort sichern und weiterentwickeln

Nach der Schließung des Krankenhauses Maria Stern ist in Remagen eine erhebliche Versorgungslücke insbesondere in der wohnortnahen Notfall- und Grundversorgung entstanden. Die gesundheitliche Daseinsvorsorge ist eine zentrale staatliche Aufgabe. Gerade deshalb brauchen wir in Remagen Antworten auf die Frage, welche alternativen, modernen Versorgungmodelle diese entstandene Lücke schließen können, damit Patientinnen und Patienten keine längeren Wege oder längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Ich werde mich auch weiterhin (so nachdrücklich wie möglich) für die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung in Remagen gegenüber der Landesregierung, der kassenärztlichen Vereinigung und dem Landkreis einsetzen. Der Besuch von Gesundheitsminister Clemens Hoch am 23. Januar in Remagen, bietet eine gute Gelegenheit für alle Bürgerinnen und Bürger sich an diesem Dialog zu beteiligen.

Beteiligung von Jung und Alt konsequent stärken

Die junge Generation hat mit dem Jugendbeirat eine feste politische Stimme – das werde ich weiter fördern. Ebenso wichtig ist, dass ältere Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Mit dem Programm „Leben und älter werden in Remagen“ haben wir bereits vielfältige Angebote geschaffen. Diese Teilhabe aller Generationen will ich weiter ausbauen.

Gezielt in Bildung und Betreuung investieren

Der Neubau eines Kindergartens in Bandorf ist endlich begonnen. Außerdem befinden sich die Planungen für den bedarfsgerechten Ausbau der Grundschulen in Oberwinter und Kripp in der Fertigstellung. Für mich sind eine starke Kinderbetreuung und ein gutes Bildungsangebot in einer modernen Lernumgebung der wichtigste Aspekt einer familienfreundlichen Stadt. Diese gilt es konsequent weiterzuentwickeln.

Infrastruktur und nachhaltige Mobilität in allen Ortsteilen weiterentwickeln

Eine gut ausgebaute und verlässliche Infrastruktur ist entscheidend für die Lebensqualität in unserer Stadt und ihren Ortsteilen. Dazu gehören unter anderem der Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Oedingen und Rolandswerth sowie die Umgestaltung des Sportplatzes in Unkelbach. Gleichzeitig ist es mir wichtig, die Mobilität in Remagen so zu gestalten, dass sie allen Menschen zugutekommt – ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder dem ÖPNV. Mit dem geplanten Ausbau zentraler Verkehrsachsen und einer besseren Anbindung der Ortsteile für Radfahrerinnen und Radfahrer schaffen wir Schritt für Schritt ein sicheres, barrierearmes und alltagstaugliches Mobilitätsnetz. Unter dem Leitbild „gleichberechtigt – miteinander – mobil“ bleibt mein Ziel: starke Ortsteile, gute Wege und ein Remagen, das für alle gut erreichbar und lebenswert ist.

Angefangene Projekte verlässlich fortsetzen

Viele Projekte, die wir in den vergangenen Jahren gemeinsam angestoßen haben, verdienen nun eine konsequente Umsetzung. Auch wenn nicht jede Veränderung sofort sichtbar ist, bin ich überzeugt: Nachhaltige Entwicklungen brauchen verantwortungsvolle Planung und Verlässlichkeit. Genau dafür stehe ich – und darauf können Sie sich weiterhin verlassen.

Bürgermeister für die gesamte Stadt bleiben

Mein Anspruch bleibt, Bürgermeister für alle Menschen in Remagen zu sein – ob in der Kernstadt oder in Kripp, Oberwinter, Bandorf, Oedingen, Unkelbach, Rolandswerth oder Rolandseck. Ich möchte auch weiterhin unsere Zukunft gemeinsam mit Ihnen gestalten und Remagen zu einer starken, lebenswerten und solidarischen Stadt entwickeln. Um künftig noch besser und einfacher für Sie ansprechbar zu sein, werde ich neu eine wöchentliche Telefonsprechstunde anbieten.

Klimaschutz weiterdenken und Klimaanpassung verlässlich umsetzen

Klimaschutz und Klimaanpassung bleiben wichtige Themen für die nächsten Jahre. Deshalb habe ich im Rathaus erstmals eine dauerhafte Stelle für den Bereich Klima und Energie geschaffen, die sich auch um die kontinuierliche Umsetzung unserer Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepte kümmert und nicht mehr von Projektförderung anhängig ist. So soll mit der Förderung erneuerbarer Energien und der energetischen Sanierung städtischer Liegenschaften in allen Ortsteilen auch Remagen weiterhin einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Moderne Abwassertechnik voranbringen und starke Kooperationen ausbauen

Als Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbands „Untere Ahr“ arbeite ich intensiv daran, eine der modernsten und umweltfreundlichsten Kläranlagen Deutschlands zu realisieren. Gleichzeitig setze ich die begonnenen interkommunalen Kooperationen fort – etwa die Zusammenführung der Stadtwerke Remagen und Sinzig. Solche Projekte schaffen Synergien, sichern verlässliche Strukturen für die kritische Infrastruktur und halten die Daseinsvorsorge dauerhaft bezahlbar.